drei unbekannte

Das neue Sternjahr begann für Maurie ganz entspannt mit einem Flashback. Alle Leute, die er kannte, hatten einen Kater, aber Maurie wähnte sich plötzlich auf einem kleinen Friedhof der Animals. Nachdem er die traditionelle Kerze entzündet hatte, machte er sich auf den Rückweg zur Windmühle. Langsam setzte er Fuss vor Fuss, als der nächste Angriff aus den Tiefen des Universums ihn erneut zu Boden zwang. Er fluchte, er betete, er verwünschte die ganze Mission, er schrie um Hilfe, es nützte alles nichts, er musste weitergehen. Kein Hund, kein Smartphone, kein Auto in Sicht. Dann sah er die Dark Shadow in der Ferne aus der Skyline aufragen. Nun kannte er sein Ziel. Langsam, aber beharrlich fuhr er fort. Nein, Argumente gab es hier nicht. Als er die Tür öffnete, roch es nach Erbrochenem. Er erklomm die Leiter zum Bedienungsdeck. Was er erwartet hatte, nun, auch das steht hier nicht zur Debatte. Jedenfalls schwommen plötzlich zwei Delphine im Bassin und der Grizzly hatte es geschafft, von der ihm gestellten Aufgabe zu abstrahieren und seine unbewussten Datenbanktiefen auf eine höhere Ebene zu heben. Er hielt Kontakt zur Mondbasis und hielt alle beteiligten Forschungseinrichtungen auf dem Laufenden. Eine Postkarte von Bernie zierte das Pult. Offensichtlich war er freiwillig in seinen Tigerkäfig zurückgekehrt, da ihm alles zu spanisch vorkam und er den Ameisenbär für einen Spinner hielt. ‘Peace, Man’ rief der Octopus von unten. Er hatte das Allerheiligste benutzt, um sich eine Tüte zu drehen. ‘Juchhuh, wir haben sie in die Flucht geschlagen, gegen unsere vereinte Fauna-Power können sie nicht anstinken!’

Maurie legte sich ab. Wir schrieben den dritten Janeiro. Die Delphine wollten endlich nach Hause.

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