Blacky

Blacky the cat kam inzwischen regelmäßig zu Besuch. Sie war immer ein gern gesehener Gast. ‘Ich bin die Freiheit.’ flüsterte sie. Bernie hatte drei Fragezeichen in den Augen. Über Freiheit pflegte er in der Regel schon lange nicht mehr nachzudenken. Nun, Blacky kam und ging, wann sie wollte. ‘Ich bin die Freiheit, die jedes Tier braucht. Abgesehen vom täglich Brot. Nun wollen wir es dem Grizzly erzählen. Geschichten vom Ozean. Geschichten vom Lagerfeuer und von durchgemachten Nächten. Von Pflicht, oh ja, aber auch von der anderen Zeit. Von der Einheit mit dem Universum, von Ratten, Sumpfdotterblumen, Elefanten, Orchideen, Gräbern, Festen und einsamen Zeiten allein in der Küche. Von Hoffnung, die erwacht. Von Fehlern, Versäumnissen, Missverständnissen, Taten, getrieben, und vom freien Willen, der wieder voll reinhaut. Am Leben zu sein scheint eine Schatzkiste voller Scheisse zu sein, wie der alte, längst vergriffene Science-Fiction-Autor Kilgore Trout sich auszudrücken pflegte, aber immerhin ist es einzigartig.’ Die Vision zog Bernie zu seinem Radiergummi. Mochte es möglich sein ??? Wie sollte er es bewerkstelligen, das zu fassen, was ihn von Blacky und vom Grizzly trennte ? Der Frosch, der sich soeben eine gedreht hatte, stellte eine Zwischenfrage. Woher, wenn nicht aus Büchern, hatte der Ameisenbär sein Wissen über den Herrn der Gezeiten gehabt ? Gewiss waren die alle in den Tiefen des Grizzly-Archivs gespeichert. Die Spinne stellte eine neue Theorie auf. ‘Der Grizzly ist eine Software-Hardware-Mischung. Blacky ist Geist. Erinnert Ihr Euch denn nicht ? Wir waren eine Mannschaft. Jeder zu seiner Zeit hat auf unserer Mission geholfen. Wir leben es. Was, wenn der Grizzly es schon längst gecheckt hat ? Man mag denken, er hat nur keine Lust, zu erwachen.’

Die Dark Shadow startete zu ihrem nächsten Flug, die Route war tief in der Matrix der Katze verborgen.

Advertisements

About this entry