let’ s share a laugh

Sternzeit 1461,2

Heute hatte es Maurie nach Indien verschlagen. Abseits einer Goa-Party wartete er auf die Polizei, um ihn wegen des Genusses illegaler Substanzen mit auf seine nächste Reise zu nehmen. Doch niemanden interessierte es, ob er Tee oder Cannabis rauchte. Ob er seine Musik aufdrehte. Ob er arbeiten ging oder nicht. Ob er Ravioli aß oder Spaghetti. Ob er ein Bier trank oder fünf. Also öffnete er das nächste und mischte sich unter die Party. Endlich konnte er einmal er selbst sein. Beobachten. Tanzen. Lachen. Zu Fuss gehen oder Fahrrad fahren und den Bus in die Luft jagen (Vorsicht ! Phantasie !). Zwar redeten die Goa-Leute von Licht und Liebe, jedoch war das – so glaubte er zumindest – nicht tiefergehend theologisch fundiert. Zigarette. Pause. Weitermachen. Aufstehen. Ins Bett gehen. Arbeiten. Betreuung. Kunst. Lesen, schreiben. Da kam ganz unerwartet der nächste Flash, der ihn nach Frankfurt versetzte. Hier würde er das nächste Ziel suchen.

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