self esteem

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Mauritius Niederhol kam nach Hause und schaltete Musik an. Er war auf einer Experimentalversammlung gewesen, in der es um Respekt und Achtsamkeit ging. In der Realität lief es meistens anders, er hatte seine Stimmen, die ihn fertigmachten noch nicht zu Ende domestiziert. Gut zwanzig Leute hatten sich getroffen, um einen Unterschied zu machen zu den Negativisten. Das war zwar lobenswert, die Selbsterforschung war allerdings ein Experiment, dessen Ausgang völlig unklar war. Gewiss, sie hatten genug zu essen und zu trinken, aber manche von ihnen hatten weder Geld noch Job. Deshalb versuchten sie immer wieder, sich gegenseitig Mut zuzusprechen. Gelacht wurde auch ab und zu, gewiss. Manche hatten Filter im Kopf. So wie der Kopf meistens überschätzt wurde. Kopf, Bauch und Herz reden mit lauter Stimme am Wesentlichen vorbei. Es handelte sich um eine seminarartige Fortbildung, die als Pilotprojekt und Experiment angesehen werden musste. Musste, was red’ ich. Die meisten kamen gern. Im Laufe der Zeit waren es schon ein paar weniger geworden. Nachdem er die Nachbereitung abgeschlossen hatte, drehte er einen Zacken lauter. Auf die Band aus Trondheim, Norwegen freute er sich schon. Bekannte Gesichter wiedersehen. Maurie machte seinen Job so gut er es eben hinbekam. Die Windmühlenreise hatte seinen Horizont tatsächlich erweitert. Maurie, hörst Du mich ? Beginne deine nächste Reise. Auf welchen Stern möchtest du jetzt ? Lass dir sagen, ich warte zu Hause auf dich, egal wie weit du gefahren sein wirst. Du wirst es finden.

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