Lazy day

Sternzeit 1299,8

Heute tat ich einmal gar nichts, ließ meine Forschungsarbeiten liegen und gönnte mir einige Teepfeifen. Bernie und seine Manschaft hatte ich einige Tage nicht gesehen. Das Leben als Forscher ist einigermaßen anstrengend, aber bei weitem nicht so spektakulär, wie man es sich vorstellen mag. Das Gravitationsexperiment war gewiss ein Highlight gewesen, repräsentiert aber nicht den Alltag. Zudem konnte ich nur in der Freizeit meinen selbstgesteckten Aufgaben nachgehen. Die Tätigkeit im ZVQB war mein Broterwerb, aber nicht mehr. Gewiss hatte ich dort schon einiges gelernt, zur Definition des Selbst über die Arbeit reichte das allerdings nicht aus. Ich säuberte die Pfeife. Dann machte ich einen Spaziergang, bei dem ich die Dark Shadow von Weitem beobachten konnte. Sie hatten sich einen guten Landeplatz auf einem Spielplatz in der Nähe ausgesucht. Als ich nach Hause kam, war ich zufrieden mit dem Tag und mir in ihm. Ich hatte alles was ich brauchte und würde mich in Zukunft dem H2O widmen. Aus meiner lang zurückliegenden Zeit an der Universität erinnerte ich mich an notwendige Fähigkeiten und Tugenden, die man als Forscher braucht. Eine Art professioneller Neugier gehörte dazu. Dann legte ich die Füße hoch, das brauchte ich ab und zu.

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