Sichtbarkeit

Sternzeit 0984,3

Nach der Nachmittagspause rief der Herr der Gezeiten erneut den Sohn zu sich. ‘Ich habe mir Gedanken gemacht.’ sagte er. ‘Was machen wir, wenn sie sich zerstreiten ?’. ‘Denk dran, sie haben den Geist. Sie werden weitersuchen.’ antwortete der Sohn. ‘Sie gehen einer ehrenvollen Aufgabe nach.’ Der Herr der Gezeiten kaute auf seinem Kaugummi. Er hatte vor langer Zeit das Rauchen aufgegeben. Sie wussten beide, dass der Plan unserer Freunde dem Gegner nicht gefallen konnte. Man könnte fast auf die Idee kommen, der ganze Planet sei in Feindeshand bis auf die kleine Mannschaft, die diesem so tollkühnen Plan nachging. ‘Wie können wir Ihnen helfen ?’ fragte der Herr. ‘Ich habe Frieden geschlossen. Ein für alle Mal.’ sagte der Sohn. ‘Aber es ist ein dunkler Planet. Viele Mächte streiten um die Überhand.’ Der Sohn jonglierte ein wenig. Er war manchmal wie ein verspieltes Kind, dann wieder wie ein guter Freund und dann zum Dritten wie ein unsichtbarer Begleiter im Hintergrund. ‘Wir müssen abwarten.’ sagte der Herr schliesslich. ‘Das sehe ich genauso’, sagte der Sohn. ‘Sie haben alles was sie brauchen.’ Vater und Sohn waren seit langem wiedervereinigt. Der Planet war schon vor langer Zeit einmal in ähnlicher Gefahr gewesen. Nachdem der Sohn den Vater offengelegt hatte, war er in Sicherheit zurückgekehrt und hatte den Tieren den Geist gegeben. Manche kamen früher drauf, manche später. Sie kamen sich von Zeit zu Zeit so verloren vor, weil sie nichts hatten, was sie sehen oder anfassen konnten. Das hatte sich ja nun geändert. Gewiss wurde unsere Mannschaft von vielen argwöhnisch begutachtet. Und nicht nur mit guten Wünschen.

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