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Sternzeit 0905,7

Bei den ersten Sonnenstrahlen haben wir den Beginn eines wundervollen Tages erlebt. Wir aßen Fisch zum Frühstück, zu Mittag und zum Abendbrot. Giraffe machte sich mit der Funktionsweise des Sextanten vertraut, Ameisenbär gab die Kommandos zum Kreuzen und Frosch kümmerte sich um das Seelenleben des Delphins. Langsam verschwand die Küste vom Horizont. Dank einer gut dosierten Windstärke von 6 – 7 waren die Segel den ganzen Tag prall gefüllt. Erst am Abend, als die Flaute kam, öffneten wir uns einige grüne Flaschen. Heute war der Ameisenbär mit der Nachtwache an der Reihe. Er hatte ein waches Auge auf Wind und Wetter und hing mit der freien Gehirnhälfe der Auffrischung seines lange zurückliegenden Theologiestudiums hinterher. Der Himmel war diese Nacht sternenklar und er meinte hinter den Sternen das Antlitz des liebenden Gottes förmlich erkennen zu können. Der schmunzelte nur und sandte eine Böe. Es gab nichts Schöneres als an Deck unter freiem Himmel zu schlafen und sich gut bewacht zu wissen.

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